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AUDIO - 5/2000
Rubrik: Klassik CDs IRMIN SCHMIDT / GORMENGHAST Ravel goes Psychedelic : So in etwa klingt Irmin Schmidt's 1998 uraufgeführte Oper über Schloss "Gormenghast" - eine "Gothic Fantasy"-Story. Komponist Schmidt, Ligeti-Eleve und Gründer der legendären Kölner Experimental-Band CAN, illustriert die Parabel l über Macht und Verführung mit einem luxuriösen Mix aus Avantgarde-Rock und Klassik, Ethno und Musical. Exquisite Solisten wie Claudia Visca machen die von Schmidt dirigierte Aufnahme zum magischen Crossover-Trip edelster Sorte.
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SCALA 3/2000
GORMENGHAST - Fantasy Opera Bewertung : Musik : sehr gut , Klang : überragend
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Q- MAGAZINE - April 2000
Irmin Schmidt / Gormenghast Scary Can keyboardist's opera , with libretto by collaborator Duncan Fallowell.
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deutsche Übersetzung:
Q- MAGAZINE - April 2000 Irmin Schmidt / Gormenghast Oper vom unheimlichen CAN-keyboarder, Libretto in Zusammenarbeit mit Duncan Fallowell. Selbst hohe Kunst kann ein Gefühl für's Business haben und es ist sicher kein Zufall, daß diese Veröffentlichung zeitlich abgestimmt ist mit der Ausstrahlung der kostspieligen BBC-Adaption von Mervyn Peake's Fantasy-Romanen. Wie der BBC hat auch Schmidt eine unorthodoxe Annäherung an das Thema gewählt: üppig, exotisch, flippig opulent und schön - nicht düster und gruftig wie man es eher erwartet hätte. Darüber hinaus ist Schmidt's Opernkonzept alles andere als puristisch. Steerpike singt Rocksongs, Fuchsia romantisch verzweifelte Balladen. Die Musik ist eine schrille und doch zugängliche Mischung von Elektronik-Avantgarde und Dance mit fast traditionellen Liedern. Sie ist nicht so schwierig wie man meinen könnte, aber trotzdem total schräg.
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THE DAILY TELEGRAPH / Saturday, Febr. 26, 2000
Irmin Schmidt - Gormenghast To undertake an opera based on Mervyn Peake's novel following the perceived failings of BBC2's screen adaptation might seem like folly. The result sounds like an imaginary collaboration between Frank Zappa, Andrew Llyod Webber and Irmin Schmidts's old group CAN - that is, like on overblown epic that courts disaster. That it works so well is a tribute to Schmidt's ability to mix his styles from’ Debussy to Kraut Rock, with a deft irony that deflates criticism. There are also some damn good tunes, especially Rainbow Party with ist beautiful harmony and Oxygen, which lets loose a ferocious mechanical onslaught. Unlike most enterprises of this type, the classically trained voices of the singers do not grate, and with the help of sound engineer Jono Podmore, Schmidt has produced a hard-hitting virtual orchestra by recording and then reprocessing orchestral sounds. Whether the opera manages to emulate Peake's vision is not clear, but this is an intriguing fusion of contemporary classical compositons, popular musical and avant-garde rock.
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deutsche Übersetzung :
THE DAILY TELEGRAPH / Saturday, Febr. 26, 2000 Irmin Schmidt - Gormenghast
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THE TIMES 24.11.1998
FINE PEAKE-TIME VIEWING von Rodney Milnes
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THE LONDON TIMES - 24.11.98
FINE PEAKE-TIME VIEWING by RODNEY MILNES
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Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 30.12.98
GORMENGHAST Fantasy-Oper von Irmin Schmidt
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aus der
Frankfurter Rundschau vom 16.7.97
Irmin Schmidt - Porträt
von Gabriele Meierding Madame Solange spürte es, als ihre Hände auf seinem Kopf lagen. “Du wirst eine Oper schreiben”, prophezeite sie Irmin Schmidt. Das war irgendwann in den 70ern, Irmin Schmidt spielte bei Can und befand sich musikalisch irgendwo zwischen “Tago Mago” und “Out Of Reach”. “Gormenghast”, die Oper, lag so fern wie die TV-Bilder vom Mars-Rover und sein 60. Geburtstag. So fern eben wie das Jahr 1997, in dem der nun schon drei Musiker-generationen überdauernde Can-Mythos mit der Doppel-CD “Sacrilege” aufgefrischt wird. Nicht mit den herkömmlichen Coverversionen, sondern mit Remixes, was dem Gruppen-Konzept näherkommt. Can-Musik war das Ergebnis eines permanenten Entwicklungsprozesses, niemals endgültig. “Im Grunde haben wir eine zehn Jahre lange Komposition erfunden,” sagt Schmidt. It wasn’t just music, faxte Brian Eno, nachdem er seine Beiträge zu “Sacrilege” (u.a. “Pnoom”) abgeliefert hatte. Es war die Philosphie des Zusammenspiels, das die Jahre der aktiven Gruppenarbeit (1968 - 1978) überdauert hat. Die Irmin Schmidt heute im Internet globalisiert sieht, weil es offene kreative Prozesse befördert. Und wenn er sich, auf dem Sprung seine erste Oper zu produzieren, zusammen mit Holger Czukay, Michael Karoli und Jaki Liebezeit in diesem Frühjahr zu einem Interview-Marathon nach London aufmachte, um anläßlich der Remix.-Doppel-CD auch vor MTV-Kameras über Can zu reden, dann stellt sich bei einem Porträt die Frage nach den Prioritäten. Denn ein Jahr vor dem 30. Gruppenjubiläum ist in einer Figur wie Irmin Schmidt die Can-Geschichte ebenso lebendig wie die Oper, die im September am Schillertheater Nordrhein-Westfalen (= Wuppertaler Schauspielhaus) Premiere haben soll - nach der geplanten Welturaufführung zur Popkom’98. “Gormenghast” basiert auf der gleichnamigen Trilogie des britischen Karikaturisten und Autors Mervyn Peake. Der exzentrische Fantasy-Roman war ein Kultbuch auf der Insel zu Zeiten, als man sich hierzulande an Tolkiens “Herr der Ringe” berauschte. Der Londoner Schriftsteller Duncan Fallowell war es, der Schmidt damals in die bizarre Welt von Gormenghast einführte. Fallowell, inzwischen so etwas wie Schmidts Haustexter, schrieb auch das Libretto. Mit der musikalischen Vorproduktion beginnt Schmidt im September in seinem Studio in Roussillon. Dort, in der Provence, lebt er, dort befindet sich auch das Energiezentrum des allgegenwärtigen Can-Kosmos. Zehn Jahre lang hatten sich bei Can vier divergierende Egos einer kreativen Produktionsgemeinschaft untergeordnet und ihre Gegensätzlichkeiten in Gruppenenergie transformiert. Es gab keinen Komponisten, nur die “Kollektivseele”. Erst nach der Zellteilung , wie sie es nennen, wurden sie zu Solisten. Irmin Schmidt schrieb in den Jahren nach Can vor allem Musik für Film, Fernsehen und Theater. “Wenn einer in seiner Innenwelt abrutscht, bin ich immer am Platz,” hat Schmidt einmal die spannendste seiner Filmkompositionen kommentiert. In der Musik zu Thomas Schamonis TV-Stück “Die Heimsuchung des Assistenten Jung” vibriert der sich anschleichendeWahnsinn in elektronisch verfremdeten Geigenflächen. Das Stück, “Man On Fire” betitelt, ist eines der frappantesten Beispiele für die von Schmidt strukturierten Klangflächen, in denen sich Zustand und Bewegung, Statik und Emotion gleichermaßen manifestieren sollen. “Gewebt” aus Einzelstimmen in verschiedenen Klangfarben, verteilt auf 24 Tonspuren und neu zusammengespielt mit den Reglern. Tonmischen wie Farbmischen. “Klangfarbenkomposition”, sagt Schmidt. “Das habe ich bei Ligeti gelernt.” Im Rahmen der Kölner Kurse für Neue Musik hatte Irmin Schmidt Anfang der 60er auch bei Györgi Ligeti studiert. Er sollte der Lehrer bleiben, der ihn am nachhaltigsten beeinflußte. Zunächst aber zog Schmidt es vor, sich von den Konventionen des etablierten Kulturbetriebs abzukoppeln. Was ihn befeuerte, war eine U- und E-Musik übergreifende Spontaneität beim Spielen. Die Initialzündung kam mit John Cage in New York. “Der Einfluß von Cage hat zu Can geführt”, sagt Irmin Schmidt. “Cage findet man in dieser ganz konsequenten Aufnahme der Umwelt wieder. Für mich persönlich hatte das etwas mit Befreiung von dieser Wissenschaftlichkeit zu tun, wie sie in den 50er Jahren vorherrschte, als ich angefangen habe zu komponieren.” Wie sein Can-Kollege Holger Czukay hat Irmin Schmidt bei Stockhausen studiert, ist aber keinesfalls der “Stockhausen-Schüler”, als der er stets apostrophiert wurde. Die strenge serielle Musik und die Attitüde des Gurus der Neuen Musik, jegliche Spontaneität zu unterbinden, fanden bei Schmidt wenig Widerhall. Die entscheidenden Impulse für seine Kompositionen erhielt er von Györgi Ligeti: “Abgesehen davon, das er ein großartiger Lehrer ist, hat mich vor allem die Schönheit seiner Musik überzeugt. Wo man glaubte, das Orchester sei an Klangfarben schon ausgeschöpft, hat er neue erfunden. Bei Ligeti hat das Orchester geblüht. Es ist kein Wunder, daß die Orchester den am liebsten spielen.” Was Orchestermusiker gern spielen und was nicht, wurde dem Komponisten und Dirigenten Irmin Schmidt klargemacht, als er 1982 seinen “Orchestersatz 1-4” im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg aufführte. Dieses work in progress-Werk ging einigen Geigern offenkundig gegen den Strich. “Das ist ja verständlich,” sagt Schmidt heute. “Die wollen Freude am Spielen haben. Und Musik zu schreiben, die denen, die sie dann spielen, keinen Spaß macht, das halte ich für eine ziemlich perverse Angelegenheit. Auch wenn die gesellschaftliche Struktur gar nicht mehr existiert, die von einem Sinfonieorchester repräsentiert wird, wie es im 19. Jahrhundert der Fall war, muß man es ja nicht auf Kosten der Spielfreude dekonstruieren.” Naturgemäß muß auch die Klangkonzeption für “Gormenghast” mit dem Spaßfaktor für Orchestermusikermusiker kollidieren. Vor allem die in der Can-Tradition verwurzelten perkussiven Elemente und der vom Komponisten immer wieder beschworene groove vertragen sich live nicht mit dem Klangkörper des Orchesters. “Am Ende bin ich da gelandet, daß ich ihn auf meine Weise auseinandernehmen muß. Was ich für die Orchestermusiker schreibe, nehme ich im Studio auf.” Wo es dann “mit elektronischen Klängen durcheinandergerührt” wird. “Ich glaube, daß ich dem einzelnen Musiker damit weniger seinen Spaß und seine Würde raube, als wenn er gezwungen wird, zwei Stunden lang den Bogen auf den Körper seiner Amati knallen zu lassen und die ganze Zeit daran denken muß, daß der Lack dieser kostbare Geige dabei vielleicht beschädigt wird”, sagt Schmidt. Zumal man derartige Klänge elektronisch interessanter herstellen könne. “Dann überlasse ich ihm doch lieber die Stellen, an denen ich möchte, daß er seine Amati mit Freude spielt und stelle die anderen Klänge artifiziell her. Oder ich nehme ihn auf und tue ihm den Tort der Dekonstruktion im Studio an, wenn er nicht mehr dabei ist.” Was
nicht bedeutet, daß der Orchestergraben leer sein wird, wenn “Gormenghast”
über die Bühne geht. Zwei Perkussionisten gehören in jedem
Fall zum Live-Entwurf.“Es ist zeitgenössische Musik,” betont Schmidt,
“ die darauf basiert, was Can gemacht hat und was in der Rockmusik passiert.”
Physisch nachvollziehbare Rhythmen sind die Treiber für das musikalische
Werk, dessen exakte Definition im übrigen noch aussteht. Opernmusical
oder Popoper geben den Genremix allenfalls in begrifflicher Verlegenheit
wieder. Es gibt in aller Reinheit blühende Partien für einen
lyrischen Sopran, und es gibt die wüst verrockten Arien des Steerpike,
von dessen Aufstieg vom Küchenjungen zur Macht und von dessen Sturz
die Geschichte erzählt. Schmidt hat diese Rolle Florian Schneider
auf den Leib geschrieben. Schneider, “Phantom der Oper” in Basel, habe
eine “phänomenale Stimme, mit der er auf phänomenale Weise rücksichtslos
umgeht”. Hinauf bis zum d und dann abgerockt. Jemandem wie Irmin Schmidt
vorauszusagen, er werde einmal eine Oper schreiben, war hellseherisch betrachtet
ein kalkulierbares Risiko.
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| The Peake of his career
by Dermot Clinch The German avant-garde composer Irmin Schmidt has turned Mervyn Peake´s ´´Gormenghast`` into an opera. But what will the fans think? Frank, the secretary of the Mervyn Peake Society, had met the German composer of Gormenghast once before. "Strange chap," he thought. "A bit cool, man, if you know what I mean. Not, um, very easy to talk to." On his part, Irmin Schmidt had had the odd apprehension, too. "We find something nice and strange, I think," he said, the day before meeting the Peake enthusiasts to present his new opera to them. "These can be weird and fanatic people, no?" Judging by what they read, you might think so. Mervyn Peake's trilogy - Titus Groan, Gormenghast and Titus Alone - is, no other word for it, weird. It's Tolkien gone to seed, set in a kingdom of ancient ritual that's populated by characters called Rottcodd, Slagg, Fuchsia and Prunesquallor. Gormenghast is the home of the Lords of Groan, a vast ramifying dungeon where the main action of the books takes place. Apparently Benjamin Britten came near to making an opera of the trilogy in the Fifties, but stepped back from the brink. Peake's son Sebastian even has his father's libretto. But they were ill matched. Britten was a Henry James man: he liked his evil understated. Gormenghast is dastardly caricature, and would require a certain extroversion - if not brutality - to work on stage. Which is why, perhaps, the German composer Irmin Schmidt, an undoubtedly "cool" avant-garde rock musician and one-time pupil of Stockhausen, got involved. And why, a couple of Sundays back, Schmidt found himself deep in the heart of the English countryside, far from his home in the South of France, addressing - very graciously, as the chairman said - the Annual General Meeting of the British chapter of the International Mervyn Peake Society (20 members maximum expected). Odd things go on in Buckinghamshire in late October, with temperatures soaring and apples thudding to the ground. But this - surely - was one of the oddest. "I'd love to see their faces when he plays them his tape," Duncan Fallowell, the opera's librettist, had said a few days earlier. The words carried a hint of kindly malice, suggesting that here, perhaps, was just the man to be putting Mervyn Peake on stage. Extroversion, or anyway shamelessness, comes easily to Fallowell. An article in a Sunday newspaper caught my eye the week before we spoke. "Sperm for hire," it read. "Duncan Fallowell, 46, offers his seed to the needy." Fallowell's own writings - novels, travel books, the biography of a transvestite - are spangly and adjectival in a Peakeish way, and he's long been a fan of Gormenghast - ever since getting hooked on the trilogy while smoking dope at university, in fact. Peake readers are often "burnt-out acid heads", he says, without necessarily including himself in the category. While Fallowell was nurturing his passion for Peake in England, in Germany his future collaborator was being a hard-skulled musical modernist. Irmin Schmidt studied to be a serialist with the best of them: composition with Stockhausen and Ligeti, conducting with Kertesz. But then New York beckoned. Schmidt fell in with John Cage (who chatted to him about music and mushrooms), and minimalists like Terry Riley (who played the piano with him, rather repetitively he seems to remember). He returned home a musical freed-man and helped found Can, an avant-garde rock group whose music, as one authority nicely puts it, "even the critics had a hard time appreciating". They were "influential", though; even now their CDs are being reissued by Irmin's wife Hildegarde. Things change, however. Schmidt is nearly 60. And what happens to cool, avant-garde rock-musicians-cum-composers when they reach three score? Schmidt has spent much of his life, like many of his generation, looking for a musical language. "There's no agreed style now, no home," he says. "Creating beauty is something really strange these days. Nor does the classical tradition alone make a culture, and the other traditions are nothing. We have to work out a direction that includes both high and low art." This sounds a bit, ahem ... post-modern? "If that means no obligations, making the rules for yourself, yes it is," says Schmidt firmly. Writing Gormenghast has been a revelation. "I'm no longer an avant-garde artist, out to shock. I want people to enjoy my music." Will they? Cameron Mackintosh, for one, has rejected a West End production. Apparently, he didn't like the story, this tale of evil arising from drudgery in the castle, kitchens and reaching near world domination. Set entirely in the castle, the opera inhabits a restricted, dream-like atmosphere, with music - electronic, sampled, traditionally orchestrated, you name it - harmonically restricted to match. The libretto, a kind of fantasia on themes from the book, is peppered with set-piece arias; recitatives are out of the question, of course, but there are jokey musical allusions to recitative style now and then. In time-honoured fashion, extra sex and so forth has been added - to keep things fresh. The castle chef is fat and nasty in the books; in the opera he's overtly homosexual as well. "Tight arse? Tight arse?" he sings, mishearing the name of the good guy, Titus. "The very thought gives me gastro-enter-right-arse!" Perhaps Cameron Mackintosh's commercial sense is sound after all. With scenes of humiliation, of "obscene rapture", even of pet slaughtering, here, clearly, is no Christmas family entertainment. But in Germany, Gormenghast has been commissioned by the Wuppertal Opera House, who will put it on next year, and the firm of Schott's are to publish the score. You wonder if it may not have special meaning for Germans. The ghastly Steerpike, for instance, arranging castle coups, manoeuvring himself to the top, burning libraries as he goes - who is he, exactly? "He's a symbol for what comes out of a dream," says Schmidt. "He becomes Stalin, he becomes Hitler ..." And what about that other one "the tiny, limping guy with the barking, yelling voice", as Schmidt describes the "Master of Ritual", Barquentine? "Everybody can imagine who that was, can't they? Don't you just see Goebbels?" But time for conversation is over. The AGM has ended; the composer is summoned. And there they all are, the "weird and fanatic" people Schmidt had feared, waiting for him patiently in the sunny room attached to the old Quaker meeting house (chosen for this year's venue in preference to the Polish restaurant they went to last year). Not a Slagg or a Prunesquallor among them, by the trumpet of the Groans, unless those teenage girls in the second row, in uniform black, count as somehow gothic. They're Mervyn Peake's granddaughters. Some questions, an expectant hush, then on with the acid test, the cassette. Music for the castle kitchens. Indonesian gamelans, perhaps? Not gamelans, answers the composer. Saucepans. Plates, spoons, forks, recorded in his and Hildegard's kitchen. Next, a bel canto aria (from Cora and Clarice, the batty twin sisters of Lord Groan) over a vaguely raunchy rock beat. Something jazzy and laid back, a touch of Astrud Gilberto. And finally the music of grim Steerpike, climbing to the top of his castle, breathing his first draughts of the oxygen of power. Drums, synthesisers, noise, distorting guitar. "I'm drunk!" sings a voice, more and more euphoric. "Drunk on oxy foxy jokey jocksy ... shockingly shocksy no more forelocksy ox... y ...gen!" And there it was: Gormenghast, the Opera, the Highlights. "What language is it in?" one raven granddaughter whispered to another. "It's the Rocky Horror Show," said an enthusiastic listener. "No comment," said one who wasn't. "Very sensitively handled," said a critic-to-be. "I'm off," said the composer, pausing for the gracious award of Honorary Membership of the Society. And then off he went, to complete the orchestration, sell the film rights, and get it on the road. |
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